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Besucherstopp wegen SARS-CoV-2 (Coronavirus)

Ab sofort und bis auf Weiteres gilt am UKM wegen der Corona-Pandemie ein kompletter Besucherstopp. Damit folgt das UKM dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf, nach dem an allen Krankenhäusern des Landes ab sofort ein Betretungsverbot für Dritte besteht.

Dies gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ambulanzen beschränken sich ab sofort auf Termine, bei denen ein Aufschub ein medizinisches Risiko für die Patienten bedeuten würde. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

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Sozialdienst

Um UKM besteht ein zentraler Sozialdienst, der sich schwerpunktmäßig mit der Überleitung von stationär behandelten Patienten in die poststationäre Betreuung beschäftigt. Der Hauptanteil der dort versorgten Patienten rekrutiert sich aus onkologischen Patienten. Die sozialmedizinische Versorgung des UKM ist in ein regionales Netzwerk von Sozial- und Pflegestationen, Rehabilitationseinrichtungen, niedergelassenen Ärzten, Palliativ- und Hospizeinrichtungen eingebunden. Klinische Sozialarbeit begleitet und unterstützt Patienten und ihre Angehörigen bei Problemen, die ihnen durch Krankheit und Behinderung entstanden sind und ihr Leben in psychischer, physischer, beruflicher und finanzieller Hinsicht beeinträchtigen können. Dabei arbeitet die Fachabteilung Sozialdienst mit anderen Berufsgruppen innerhalb und außerhalb der Klinik eng zusammen.
Unser Ziel ist es, unter anderem Tumorpatienten bei der Verarbeitung Ihrer Erkrankung zu unterstützen und gemeinsam für die jeweilige persönliche Situation nach der Entlassung aus dem Klinikum angemessene Hilfen zu entwickeln. Bei dieser Tätigkeit wird vor allem einer ganzheitlichen Sichtweise auf den Patienten im Behandlungsprozess und dem Selbstbestimmungsrecht des Patienten Rechnung getragen. Dabei stehen folgende Angebote zur Verfügung: Beratung und Begleitung von onkologischen Patienten und deren Angehörigen, deren Lebenssituation sich aufgrund der Erkrankung und/oder des Klinikaufenthalts in psychischer, physischer, beruflicher und wirtschaftlicher Hinsicht verändert hat; Entwicklung adäquater Hilfen und Perspektiven aufgrund der individuellen Krankheitssituation des Patienten nach der Entlassung aus dem Klinikum in Kooperation mit Medizin und Pflege
Unterstützung bei der Verarbeitung der Erkrankung
Zur besseren Integration sozialmedizinischer Fragen in die onkologischen Versorgungskonzepte wird der Sozialdienst beratend in allen Klinisch-onkologischen Gruppen mitarbeiten. Hierbei werden die Schnittstellen sowohl innerhalb des UKM als auch zu den regionalen Strukturen definiert. Für alle Tumorentitäten bzw. Erkrankungsstadien werden diese als Bestandteil der UKM-internen Richtlinien bzw. Patientenpfade festgelegt. Im Rahmen der Erarbeitung von Informationsmaterialien für onkologische Patienten und behandelndes medizinisches Personal übernimmt der Sozialdienst des UKM die Bereitstellung spezieller Informationen zur sozialmedizinischen Versorgung.