Epilepsiezentrum Münster-Osnabrück (EMOS)

Besuche ab 20.05.2020 eingeschränkt möglich

Auf Grundlage der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalens sind am UKM ab dem 20.05.2020 eingeschränkt Besuche für bestimmte Patientengruppen wieder möglich. Bis dahin gilt der komplette Besucherstopp.

  • Ab dem 20.05.2020 sind Besuche ab dem dritten Behandlungstag des Patienten/der Patientin möglich.
  • Es sind maximal zwei Besuche pro Woche mit einer Dauer von maximal einer Stunde vorgesehen.
  • Als Besucher dürfen zwei fest benannte Personen empfangen werden. Es darf immer nur eine Person anwesend sein.
  • Besuche sind werktags von 15.00 bis 19.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertage von 08.00 bis 19.00 Uhr möglich.

Die Besucher erhalten vom UKM vorab eine Besuchererlaubnis, die zusammen mit dem Personalausweis als Zutrittserlaubnis für das UKM gilt, und am Eingang überprüft wird.


Die Besucherregelung gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte haben Sie Verständis, dass es für einzelne Bereiche abweichende Vorgaben geben kann. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie wird diese Regelung regelmäßig geprüft und angepasst. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Über uns

Das Epilepsiezentrum Münster – Osnabrück ist seit Juli 2016 von der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie als Epilepsiezentrum zertifiziert und verteilt sich auf die Standorte Münster und Osnabrück. Wir arbeiten in Teams aus Fachärzten, Psychologen und Medizinisch-technischen Assistenten, um Ihnen die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen. An beiden Standorten gibt es eine Spezialambulanz für Menschen mit Epilepsie, und an beiden Standorten bieten wir stationäre Diagnostik und Behandlung an. Unsere Schwerpunkte sind:
  • Ursachenklärung bei Menschen mit neu aufgetretenen Anfällen
  • Diagnostische Einordnung von bisher unklaren anfallsartigen Störungen
  • Beratung zu besonderen Fragestellungen wie Schwangerschaft, Fahrtauglichkeit, Berufseignung
  • Stationäre medikamentöse Behandlung von Menschen mit schwer behandelbaren Epilepsien
  • Klärung operativer und anderer nicht-medikamentöser Behandlungsmöglichkeiten
  • Implantation von Vagusnerv- und Tiefenhirn-Stimulatoren inkl. langfristige Nachbehandlung

Standort Osnabrück

Das Klinikum Osnabrück verfügt über eine große Station für Neurorehabilitation. Dort bieten wir schwerpunktmäßig die Komplexbehandlung von körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen mit Epilepsie an. Neben der ärztlichen Behandlung stehen dort alle notwendigen Therapieformen wie Physiotherapie, Ergotherapie, Neuropsychologie und Logopädie zur Verfügung. Das Pflegeteam ist speziell auf die Betreuung von Menschen mit Behinderungen ausgerichtet.

Standort Münster

In der Klinik für Neurologie mit Institut für Translationale Neurologie - Epileptologie bieten wir in Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurochirurgie, dem Institut für Radiologie, der Klinik für Nuklearmedizin und dem Institut für Biomagnetismus umfassende Möglichkeiten der Diagnostik auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand an. Die sogenannte „prächirurgische Diagnostik“ dient dazu zu klären, ob eine epilepsiechirurgische Behandlung möglich und sinnvoll ist. Die Ergebnisse werden in regelmäßigen Fallkonferenzen mit den Kollegen der Klinik für Neurochirurgie besprochen und ein gemeinsamer Therapievorschlag erarbeitet. Epilepsiechirurgische Eingriffe können dann in der Klinik für Neurochirurgie des UKM unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Walter Stummer durchgeführt werden. Für diejenigen Betroffenen, bei denen eine Operation nicht möglich ist, bieten wir auch ergänzende Therapieverfahren (Vagusnervstimulation, tiefe Hirnstimulation) an. Schon seit vielen Jahren besteht an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des UKM ein pädiatrisches Epilepsiezentrum, mit dem wir eng zusammenarbeiten. Junge Erwachsene, die bisher in der Kinderklinik behandelt wurden, können im Epilepsiezentrum für Erwachsene nahtlos weiter betreut werden.
 
 
 
 

Kontakt

Epilepsiezentrum Münster-Osnabrück
Standort Osnabrück

Klinik für Neurologie
Am Finkenhügel 1
49076 Osnabrück T 0541 405-6555
F 0541 405-6559
mvz.neurologie(at)­klinikum-os(dot)­de

Ambulanz Osnabrück
Station Osnabrück

 

Epilepsiezentrum Münster-Osnabrück
Standort Münster

Klinik für Neurologie mit Institut für Translationale Neurologie - Epileptologie
Albert-Schweitzer-Campus 1, (ehem. Albert-Schweitzer-Str. 33)
Gebäude A1
48149 Münster

Anmeldung:
T 0251 83-48016
F 0251 83-46812
bettina.reinhardt(at)­ukmuenster(dot)­de

Servicezentrale (Vermittlung):
T 0251 83-55555

Ambulanz Münster
Station Münster