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Zum Valentinstag: Per Kuss auf Wolke 7

Ob als innige Liebesbekundung (zum Beispiel am Valentinstag) oder nur aus einer Laune heraus: Ein durch-schnittlicher Kuss dauert 12 Sekunden und setzt jede Menge in Gang. Damit es ein guter Kuss wird, sollte zunächst einmal die Che-mie stimmen! Denn bei jeder Begegnung zweier Lippenpaare werden unzählige Botenstoffe ausgetauscht. Sogenannte Neurotransmitter bestimmen auf unbewusster Ebene auch darüber, wie zukunftsträchtig ein Kuss mit Blick auf eine mögliche Beziehung ist. Was ein Kuss kann: Drei Fragen an Univ.-Prof. Bernhard Baune, Direktor der Klinik für Psychische Gesundheit am UKM.
ukm/aw

Herr Prof. Baune, warum küssen wir?
Beim Küssen passieren ganz verschiedene Dinge mit uns und unsere Motiva-tion, zu Küssen ist davon gelenkt: Man möchte dem anderen Menschen na-hekommen, man möchte sich austauschen und entweder besser kennenler-nen oder die Beziehung intensivieren. Man kann auch aus einer Stimmung, einem gewissen Glücksgefühl heraus küssen– zum Beispiel zu Karneval. Da besteht dann schon im Vorfeld eine gewisse Bereitschaft, dieses Glücksgefühl durch den Kuss sozusagen zu bestätigen und möglichst durch den erwiderten Kuss länger andauern zu lassen.

Was genau passiert beim Küssen mit uns?
Was dabei im Körper und vor allem im Gehirn passiert, ist vor allem bioche-misch zu erklären. Beim Küssen wird ein großer Cocktail an Hormonen frei-gesetzt. Die wichtigsten davon sind das Oxytocin, das ist ein Bindungshor-mon, das vor allem auch bei schon bestehenden Partnerschaften nicht nur beim Küssen, sondern auch bei Berührungen ausgeschüttet wird. Die typi-schen Stresshormone wie Cortisol und Cortison werden dagegen erst einmal reduziert. Das kennt jeder, der schon einmal frisch verliebt war: Wenn man dann sozusagen mit Schmetterlingen im Bauch zum Partner oder zu der Partnerin geht und sich dann – wenn der Kuss eintritt – vieles entspannt.
Nicht zu unterschätzen ist aber auch das Dopamin für das Glücksgefühl. Das wird direkt beim Küssen ausgeschüttet und gibt den Menschen ein Gefühl, sich wie auf Wolke 7 zu fühlen.

Trotz aller Glücksgefühle: Küssen ist ja nicht ganz keimfrei…
Beim Küssen werden schon auch Bakterien und Viren ausgetauscht. Je nach Intensität des Kusses schätzt man so, dass das bis zu 40.000 sind. Insofern sollte man sich gut überlegen, wen oder was man küsst. Wichtig ist aber die Botschaft, dass Küssen auch zu einer Stärkung des Immunsystems beitragen kann. Entweder, weil über den Austausch der Bakterien die Immunabwehr angeregt wird. Aber auch die eben schon angesprochene Stresssenkung führt zu einer Stärkung der Immunabwehr. Unterm Strich ist Küssen wahrschein-lich in 90 Prozent der Fälle eine gute Sache!

 

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